Das Antriebsgelenk klappert beim Lenken: Woher kommt das Geräusch und wie dringend ist eine Reparatur? (Siuntio–Kirkkonummi)
Das Klopfen des Antriebsgelenks beim Abbiegen ist in der Regel darauf zurückzuführen, dass die Gelenkflächen des äußeren Antriebsgelenks abgenutzt sind. Das Geräusch ist oft bei engen Kurven zu hören, wenn der Fahrer gleichzeitig Gas gibt. Das Klopfen sollte untersucht werden, bevor der Verschleiß fortschreitet und das Gelenk den Betrieb des Fahrzeugs beeinträchtigt. Das Antriebsgelenk überträgt die Kraft vom Getriebe auf das Antriebsrad, während…
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Das Klopfen des Antriebsgelenks beim Abbiegen ist in der Regel darauf zurückzuführen, dass die Gelenkflächen des äußeren Antriebsgelenks abgenutzt sind. Das Geräusch ist oft bei engen Kurven zu hören, wenn der Fahrer gleichzeitig Gas gibt. Das Klappern sollte untersucht werden, bevor der Verschleiß fortschreitet und das Gelenk den Betrieb des Fahrzeugs beeinträchtigt.
Das Antriebsgelenk überträgt die Kraft vom Getriebe auf das Antriebsrad, während sich das Rad mit der Federung mitbewegt und entsprechend der Lenkung einlenkt. Ein Geräusch, das aus derselben Richtung zu kommen scheint, kann dennoch beispielsweise vom Radlager oder einem Gelenk im Fahrwerk stammen. Die verschiedenen Geräuschquellen werden auch im Artikel näher behandelt. Lokalisierung von Geräuschen und Vibrationen am Fahrwerk.
Das Antriebsgelenk klappert beim Lenken: Symptome des äußeren Gelenks
Das äußere Antriebsgelenk befindet sich am radseitigen Ende der Antriebswelle. Es ist insbesondere dann starken Belastungen ausgesetzt, wenn die Vorderräder eingeschlagen sind und der Motor das Fahrzeug vorwärts treibt. Ein verschlissenes Gelenk verursacht in diesem Fall ein rhythmisches Knacken, Klappern oder metallisches Klopfen. Der Rhythmus des Geräusches beschleunigt sich in der Regel mit zunehmender Fahrgeschwindigkeit.
Das Symptom lässt sich auf einem Parkplatz feststellen, indem man langsam in beide Richtungen im Kreis fährt. Ein leichtes Betätigen des Gaspedals belastet das Gelenk und lässt das Geräusch deutlich werden. Der Test sollte nicht bei hoher Geschwindigkeit oder an einer Stelle durchgeführt werden, an der sonst Verkehr herrscht. Wenn das Geräusch beim Linksabbiegen deutlicher zu hören ist, sollte man dennoch nicht allein aufgrund des Hörbefunds ein Ersatzteil für die jeweilige Seite bestellen. Eine Überprüfung in der Werkstatt stellt sicher, welches Gelenk verschlissen ist.

Das Klopfen ist auf gerader Strecke nicht unbedingt zu hören, da der Arbeitswinkel des äußeren Gelenks dann gering ist. Fortgeschrittener Verschleiß kann auch in sanften Kurven, beim Anfahren oder beim Richtungswechsel Geräusche verursachen. Gleichzeitig kann eine Vibration am Lenkrad spürbar sein, doch starkes Rütteln bei gerader Beschleunigung deutet oft auf einen Defekt am inneren Gelenk oder einen anderen Fehler im Antriebsstrang hin.
Typische Anzeichen für ein Problem mit dem äußeren Antriebsgelenk Die Symptome verstärken sich bei einer Kombination aus Dreh- und Zugbewegungen.
Ein rhythmisches Klopfen. Das Geräusch wiederholt sich in engen Kurven entsprechend der Drehzahl des Rades.
Geräusch bei Belastung. Das Klopfen wird lauter, wenn der Fahrer bei eingeschlagenen Rädern Gas gibt.
Fettflecken auf der Felge. Fettspritzer an der Innenseite deuten oft auf einen Riss im Schutzgummi hin.
Die Symptome eines inneren Kniegelenks unterscheiden sich von denen eines Knackens
Das innere Antriebsgelenk verbindet die Antriebswelle mit dem Getriebe oder dem Differential. Es ermöglicht die Längsbewegung der Antriebswelle, wenn sich die Federung ausdehnt. Der Verschleiß des inneren Gelenks macht sich in der Regel durch Vibrationen, Ruckeln oder Klopfen beim Beschleunigen bemerkbar. Dieses Symptom kann sich beim Bergauffahren oder in einem hohen Gang verstärken, da dann ein höheres Drehmoment auf den Antriebsstrang wirkt.
Wenn die Vibrationen unmittelbar nach dem Loslassen des Gaspedals nachlassen, liegt der Verdacht bei der Antriebswelle, dem inneren Antriebsgelenk oder den Befestigungen von Motor und Getriebe. Ein Auswuchtfehler an einem Reifen macht sich hingegen in der Regel in einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich bemerkbar, unabhängig davon, ob der Motor das Fahrzeug antreibt oder nicht. Auf solche Unterschiede wird in dem Artikel näher eingegangen. Zur Unterscheidung der Ursachen für Fahrzeugvibrationen.
Das innere Gelenk kann auch beim Anfahren oder bei einer Änderung der Gaspedalstellung klappern. Ein einzelnes Klackern deutet jedoch nicht direkt auf das Antriebsgelenk hin, da auch lockere Stützgummis und Gelenke im Fahrwerk ein ähnliches Symptom verursachen können. Der Mechaniker beurteilt neben dem Geräusch auch das Spiel in den Gelenken und überprüft die Geradheit der Antriebswelle.
| Beobachtung | Wahrscheinliches Ziel | Wann verstärkt sich das Symptom? |
|---|---|---|
| Rhythmisches Klopfen | Äußeres Zuggelenk | Beim Gasgeben in einer engen Kurve |
| Vibration oder Rütteln | Inneres Zuggelenk | Bei geradliniger Beschleunigung und bergauf |
| Fettspritzer | Schutzgummi oder dessen Spannvorrichtung | Bei der Überprüfung der Innenseite von Reifen und Felgen |
| Ein Ruck beim Wechsel der Zugrichtung | Das innere Gelenk oder die Befestigungen | Beim Anfahren und beim Gasgeben |
Ein intakter Schutzgummi kann das Antriebsgelenk schonen. Der rechtzeitige Austausch eines beschädigten Gummiteils ist kostengünstiger als der Austausch eines verschlissenen Gelenks oder der gesamten Antriebswelle.
Ein beschädigter Schutzgummi führt zum Verschleiß des Antriebsgelenks
Der Gummibalg um das Antriebsgelenk hält das Schmierfett im Gelenk und Wasser, Sand sowie Streusalz außerhalb. Der Gummibalg wird bei jeder Kurve und jeder Bewegung der Federung gedehnt. Mit der Zeit verhärtet er sich, bekommt Risse oder löst sich an der Befestigungsstelle. Schon ein kleiner Riss kann dazu führen, dass das Gelenk bereits nach einer überraschend kurzen Fahrstrecke sein Schmierfett verliert.

Wird ein Riss festgestellt, bevor das Gelenk verschmutzt ist oder Geräusche macht, kann der Mechaniker das Gelenk reinigen, das richtige Schmiermittel einfüllen und den Schutzgummi austauschen. Ein Gelenk, in das Sand oder Wasser eingedrungen ist, kann bereits beschädigt sein, auch wenn es noch keine Geräusche macht. Der Mechaniker beurteilt den Zustand des Gelenks anhand des Schmierfetts, des Spiels und der Haptik der Gelenkflächen.
Der Fahrzeughalter kann die Innenseite der Felge, die Teile der Federung und den Radkasten auf dunkles Fett untersuchen. Die Überprüfung erfolgt bei ausgeschaltetem Motor und während das Fahrzeug sicher steht. Man sollte nicht nur mit einem Wagenheber unter das Fahrzeug steigen. Der Zustand der Schutzgummis lässt sich leicht im Rahmen einer Wartung oder eines Reifenwechsels überprüfen.
Fortschreiten der Beschädigung des Schutzgummis Die Art der Behandlung hängt davon ab, wie lange das Gelenk ungeschützt war.
Oberflächenverwitterung. Der Gummi sollte ausgetauscht werden, bevor sich der Riss weiter ausbreitet und das Fett austritt.
Ein frischer Riss. Der Austausch der Schutzgummis kann ausreichen, wenn das Gelenk sauber ist und kein Spiel aufweist.
Ein verschmutztes Gelenk. Wasser und Sand verschleißen die Kugeln und die Laufbahnen, sodass das Gelenk häufig ausgetauscht werden muss.
Eine kurze Anmerkung
Das bloße Auslesen der Fehlercodes reicht nicht aus, um einen mechanischen Defekt am Antriebsgelenk festzustellen. Eine Probefahrt und eine Inspektion der Fahrzeugunterseite geben Aufschluss darüber, in welche Richtung die Fehlersuche gehen muss.
Das Antriebsgelenk klappert beim Lenken: Wie dringend ist eine Reparatur?
Ein beginnendes Klopfen bedeutet in der Regel nicht, dass das Gelenk noch während derselben Fahrt kaputtgeht. Die Geschwindigkeit, mit der sich der Schaden ausbreitet, lässt sich jedoch nicht anhand der Lautstärke des Geräusches abschätzen. Der Verschleiß kann sich beschleunigen, wenn die Schutzmanschette beschädigt ist, das Gelenk nicht geschmiert ist oder das Fahrzeug unter Last häufig enge Kurven fährt. Es empfiehlt sich, einen Termin für die Überprüfung in den nächsten Tagen zu vereinbaren und nicht erst im Rahmen der nächsten planmäßigen Wartung in einigen Monaten.
Sie sollten das Fahren vermeiden, wenn sich das Klopfen in ein lautes Knallen verwandelt, Ruckeln in der Lenkung spürbar ist oder das Auto stark vibriert. Auch sichtbare Schäden an der Antriebswelle, eine abgelöste Schutzgummimanschette oder ein plötzlich auftretendes metallisches Klappern erfordern eine schnelle Begutachtung. Im schlimmsten Fall kann das Gelenk seine Antriebskraft verlieren und das Auto bleibt auf der Straße liegen. Außerdem können sich lösende Teile das Radgehäuse, den Bremsschlauch oder den Bereich um das Getriebe beschädigen.
Bei einem leichten, seit längerer Zeit unveränderten Klopfgeräusch ist es unter Umständen möglich, ruhig direkt zur Werkstatt zu fahren, sofern die Lenkung normal funktioniert und das Fahrzeug keine Vibrationen aufweist. Der Fahrer muss die Situation jedoch im Hinblick auf die Sicherheit selbst einschätzen. Aus den Verkehrshinweisen von Traficom für Autofahrer Hier finden Sie allgemeine Informationen zum Zustand des Fahrzeugs und zu dessen sicherer Nutzung.
So wird ein Defekt am Antriebsgelenk untersucht und behoben
In der Werkstatt beginnt die Untersuchung mit einer Besprechung der Beobachtungen des Fahrers. Dem Mechaniker sollte mitgeteilt werden, ob das Geräusch beim Einlenken nach rechts oder links, beim Gasgeben oder beim Ausrollen sowie im kalten oder warmen Zustand auftritt. Bei einer Probefahrt belastet der Mechaniker den Antriebsstrang kontrolliert bei verschiedenen Lenkwinkeln und unterscheidet das Klopfen vom Surren des Radlagers sowie von Geräuschen aus dem Fahrwerk.

Am Kran werden die Schutzgummis, die Spannvorrichtungen, Fettspuren und mögliche Schäden an der Antriebswelle überprüft. Der Mechaniker prüft das Spiel des inneren und äußeren Gelenks und kontrolliert das Radlager sowie die Gelenke des Fahrwerks. Eine bloße, von Hand spürbare Bewegung bedeutet nicht immer einen Defekt, da die Konstruktion des Antriebsgelenks einen bestimmten Bewegungsspielraum vorsieht. Die Diagnose basiert auf den Beobachtungen während der Probefahrt und der mechanischen Überprüfung.
Bei der Reparatur kann entweder nur die Schutzgummimanschette, ein einzelnes Antriebsgelenk oder die gesamte Antriebswelle ausgetauscht werden. Die Entscheidung hängt von der Bauart des Fahrzeugs, der Verfügbarkeit der Teile und dem Zustand der übrigen Gelenke ab. STS Evitskog bedient auf der Kylmäläntie in Kirkkonummi Autofahrer, die aus Richtung Siuntio, Veikkola, Espoo und Kirkkonummi anreisen. Einen Termin für die Untersuchung können Sie vereinbaren auf der Seite „Werkstattdienstleistungen“, damit die Schallquelle vor der Bestellung der Teile überprüft werden kann.
Das klackernde Zuggelenk untersuchen lassen
STS Evitskog ermittelt die Ursache des Geräusches im Rahmen einer Probefahrt und einer mechanischen Überprüfung. Sie erhalten vor Beginn der Arbeiten einen Kostenvoranschlag für die erforderlichen Reparaturarbeiten.