Der Turbo macht Geräusche oder die Leistung lässt nach: Erste Anzeichen eines Turbinenausfalls und die richtige Fehlerdiagnose in Espoo
Erste Anzeichen eines Turboproblems können sich in einem neuen Quietschen, einem Leistungsabfall, rauchendem Abgas oder dem Wechsel des Motors in den Fehlermodus äußern. Ein solches Symptom ist jedoch kein Beweis dafür, dass der Turbolader defekt ist. Das gleiche Fahrgefühl kann auch durch einen gerissenen Ladedruckschlauch, einen undichten Ladeluftkühler, eine Störung der Unterdrucksteuerung oder einen fehlerhaften Drucksensor verursacht werden. Es ist nicht ratsam, mit dem Auto weiterzufahren…
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Erste Anzeichen eines Turbinenausfalls können sich durch ein neues Quietschen, einen Leistungsabfall, rauchenden Auspuff oder den Übergang des Motors in den Fehlermodus äußern. Das Symptom ist jedoch kein Beweis dafür, dass der Turbolader defekt ist. Das gleiche Fahrgefühl kann durch einen gerissenen Ladedruckschlauch, einen undichten Ladeluftkühler, eine Störung der Unterdrucksteuerung oder einen fehlerhaften Drucksensor verursacht werden.
Man sollte mit dem Auto keine weiteren Fahrten unter hoher Belastung unternehmen, bevor die Ursache geklärt ist. Eine frühzeitige Untersuchung kann den Fehler auf einen kostengünstigen Schlauch oder eine Verbindung eingrenzen. Liegt der Fehler im Turbolader, verringert eine rechtzeitige Reparatur das Risiko weiterer Schäden am Motor und am Abgassystem.
Erste Anzeichen eines Turbinenausfalls: Pfeifgeräusche und verändertes Laufgeräusch
Der Turbolader erzeugt im Betrieb ein leises Pfeifen, das mit steigendem Ladedruck lauter wird. Ein Geräusch, das zuvor noch nicht im Fahrzeug zu hören war, sollte beachtet werden. Ein hohes Pfeifen, Heulen, metallisches Reiben oder ein sirenenartiges Geräusch kann mit den Lagern des Turbos, dem Kompressorrad oder einem Leck im Ladedruckrohr zusammenhängen. Die Art des Geräusches und der Zeitpunkt seines Auftretens helfen dabei, die Ursache zu lokalisieren.
Ein gerissener Ladedruckschlauch lässt Druckluft entweichen und verursacht beim Beschleunigen häufig ein Zischen oder ein lautes Bläsgeräusch. Ein Leck im Auspuffkrümmer oder auf der Auspuffseite des Turbos kann hingegen wie ein Ticken oder Surren klingen. In der Werkstatt wird das Geräusch neben einer Probefahrt auch vom Motorraum aus untersucht, da das Geräusch, das bis zum Fahrersitz dringt, irreführend sein kann.

Geräusche, die man sich notieren sollte Teilen Sie der Werkstatt mit, in welcher Situation das Geräusch auftritt und wie es sich verändert.
Motordrehzahl: Ist das Geräusch im Leerlauf zu hören oder erst beim Beschleunigen?
Motortemperatur: Tritt das Quietschen bei Kälte, bei Wärme oder in beiden Situationen auf?
Stellung des Gaspedals: Verschwindet das Geräusch sofort, sobald du den Fuß vom Gaspedal nimmst?
Weitere Symptome: Tritt zusammen mit dem Geräusch Rauch auf, liegt eine Leistungsminderung vor oder leuchtet eine Warnleuchte auf?
Ein Leistungsverlust bedeutet noch nicht, dass der Turbo defekt ist
Ein Mangel an Ladedruck macht sich in der Regel durch eine träge Beschleunigung bemerkbar. Der Motor kann bei niedrigen Drehzahlen noch einigermaßen gut ziehen, bleibt aber beim Überholen oder beim Bergauffahren stehen. Bei einem Dieselfahrzeug kann der Kraftstoffverbrauch steigen, und aus dem Auspuff kann dunklerer Rauch als gewöhnlich austreten. Bei einem Benzinmotor kann eine falsche Luftmenge zu unregelmäßigem Lauf oder zu Fehlercodes im Zusammenhang mit der Gemischkorrektur führen.
Vor dem Austausch des Turbos muss das gesamte Ladedrucksystem überprüft werden. Eine lockere Schlauchverbindung, ein gebrochenes Rohr oder ein undichter Ladeluftkühler können den Ladedruck senken, selbst wenn der Turbo den Druck normal erzeugt. Auch ein verstopfter Luftfilter, ein Gegendruck im Abgassystem oder ein blockierter Regelmechanismus des Turbos beeinträchtigen die Luftzufuhr zum Motor.
Das bloße Gefühl allein sagt nichts darüber aus, ob der geforderte Ladedruck erreicht wird. Der Mechaniker vergleicht während der Probefahrt den vom Motorsteuergerät geforderten Druck mit dem gemessenen Druck und überprüft dabei gleichzeitig die Luftmasse, die Funktion des Regelventils sowie die Belastung. Auf diese Weise wird vermieden, dass der Turbolader aufgrund eines Defekts ausgetauscht wird, der durch einen wenige Zentimeter langen Riss im Schlauch verursacht wird.
Man sollte den Turbo erst dann für defekt erklären, wenn die Dichtheit des Ladeluftkanals sowie die Steuerung und die Messwerte überprüft wurden.
Erste Anzeichen eines Turbinenausfalls: Ölaustritt, Rauchentwicklung und Ölverbrauch
Der Turbolader benötigt Motoröl zur Schmierung und Kühlung seiner Lager. Aufgrund einer äußeren Undichtigkeit kann Öl im Bereich des Turboladers sichtbar sein, doch ein dünner Ölfilm in den Rohren auf der Ansaugseite deutet für sich genommen nicht auf einen Defekt des Turboladers hin. Durch die Entlüftung des Kurbelgehäuses gelangt Ölnebel in das Ansaugsystem, der sich im Laufe der Zeit an den Oberflächen der Leitungen ablagert.
Eine übermäßige Ölmenge in der Turbinenölleitung, ein schnell sinkender Ölstand oder bläuliches Abgas erfordern eine Überprüfung. Ursache kann ein Spiel in der Turbowelle oder eine beschädigte Dichtung sein, aber auch eine Verstopfung des Entlüftungssystems, ein zu hoher Ölstand oder eine Störung in der Ölrücklaufleitung des Turbos können dazu führen, dass Öl in die falsche Richtung gedrückt wird. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier aus einem Artikel über den Kraftstoffverbrauch und die Rauchentwicklung der Abgase.
Unterbrechen Sie die Fahrt in folgenden Situationen Stellen Sie den Motor an einem sicheren Ort ab und bitten Sie einen Fachmann um Anweisungen.
Kräftiger blauer Rauch: Der Motor kann Schmieröl verbrennen.
Öldruck-Warnleuchte: Ein Mangel an Schmiermittel kann den Turbolader und den Motor beschädigen.
Ein metallisches Schleifgeräusch: Die rotierenden Teile des Turbos können das Gehäuse berühren.
Unkontrolliertes Durchdrehen des Motors: Ein Dieselmotor kann Öl, das in den Ansaugbereich gelangt ist, als Kraftstoff nutzen.

Eine kurze Anmerkung
Der Fehlercode schränkt die Untersuchung ein, doch die Messwerte und mechanischen Prüfungen decken die eigentliche Ursache auf.
Der Fehlerzustand kann auf einen Schlauch, die Unterdrucksteuerung oder einen Sensor zurückzuführen sein
Das Motorsteuergerät kann die Leistung drosseln, wenn der gemessene Ladedruck vom Sollwert abweicht. In einem unterdruckgesteuerten System verhindern ein brüchiger Schlauch, ein undichter Unterdruckbehälter oder ein defektes Regelventil die korrekte Bewegung der Turbinenflügel oder der Bypassklappe. Bei einem elektronisch gesteuerten Turbolader kann die Störung im Stellantrieb, in der Verkabelung oder an einem Stecker liegen.
Der MAP-Sensor misst den Druck im Ansaugkrümmer, und der Luftmassenmesser gibt die in den Motor strömende Luftmenge an. Ein verschmutzter oder defekter Sensor kann zwar glaubwürdig erscheinende, aber falsche Daten liefern. Die Bedeutung der Motorwarnleuchte und das sichere Vorgehen werden näher erläutert in der Anleitung zur Motor-Warnleuchte.
| Oire | Möglicher Grund | Die erste Studie |
|---|---|---|
| Ein Rauschen beim Beschleunigen | Leckage am Ladeluftschlauch oder am Ladeluftkühler | Sichtprüfung und Rauchprüfung |
| Zu niedriger Ladedruck | Leckage, Unterdruckfehler oder Verschleiß des Turboladers | Fehlercodes und Druckmessung während der Probefahrt |
| Zu hoher Ladedruck | Festgeklemmter Verstellmechanismus oder Steuerungsfehler | Überprüfung des Stellantriebs und der Sollwerte |
| Fehlerzustand bei der Belastung | Fehler am Sensor, an der Verkabelung oder bei der Druckregelung | Echtzeit-Messwerte |
Der Turboladerhersteller Garrett betont in seiner eigenen in seiner Anleitung zur Fehlerbehebung beim Turbolader, dass bei Leistungsproblemen auch die anderen Systeme des Motors überprüft werden müssen. Ein Austausch des Turbos ohne Klärung der Ursache des ursprünglichen Schadens kann dazu führen, dass das neue Teil auf die gleiche Weise beschädigt wird.
Korrekte Turbodiagnose für ein Fahrzeug, das aus Richtung Espoo kommt
Die systematische Untersuchung beginnt mit den Beobachtungen des Kunden, der Überprüfung des Ölstands und dem Auslesen der Fehlercodes. Anschließend überprüft der Mechaniker die Luftansaug- und Ladeluftleitungen, die Schlauchverbindungen, den Ladeluftkühler sowie den Turbolader auf äußere Öl- und Abgaslecks. Anhand der Wartungshistorie des Motors lässt sich einschätzen, ob eine falsche Ölqualität, zu lange Wechselintervalle oder eine unzureichende Luftfilterung den Turbolader beschädigt haben könnten.
Bei der Probefahrt zeichnet der Mechaniker die angeforderten und tatsächlichen Werte für Ladedruck, Luftmasse sowie die Turbinsteuerung auf. Bei Bedarf führt er einen Druck- oder Rauchtest am Ladedrucksystem durch und überprüft das Spiel der Turbowelle gemäß den Herstellerangaben. Erst nach den Messungen kann entschieden werden, ob der Austausch eines Schlauchs, eines Ventils oder eines Sensors ausreicht oder ob der Turbolader repariert oder ausgetauscht werden muss.

STS Evitskog betreut Autofahrer aus Espoo, Veikkola, Siuntio und Kirkkonummi mit über 20 Jahren Erfahrung. Die Werkstatt befindet sich unter der Adresse Kylmäläntie 350, 02540 Kirkkonummi. Wenn Sie bei der Terminvereinbarung Geräusche, Rauch, Warnleuchten und Situationen, in denen die Leistung nachlässt, angeben, kann die Werkstatt einen geeigneten Termin und die passende Ausrüstung für die Untersuchung reservieren.
Ist die Leistung nachgelassen oder ist ein neues Geräusch aus dem Turbo zu hören?
STS Evitskog überprüft den Turbolader und das übrige Ladedrucksystem, bevor Teile ausgetauscht werden. Vereinbaren Sie einen Termin für eine Fehlerdiagnose in Kirkkonummi.